Boccia – ein Sport für alle

Eine Gruppe von Menschen mit und ohne Behinderung
hat einen Verein gegründet.
Dieser Verein heißt inklusivo.
Die Mitglieder spielen Boccia.

Das Training findet statt in der
Sporthalle vom Kinderhaus Berlin-Mark Brandenburg e.V.
Das ist in der Neustrelitzer Str. 57, 13055 Berlin.

Sie können gern vorbei kommen und mitspielen!
Weitere Informationen gibt es unter
www.inklusivo.de

Was ist Boccia?

Boccia ist eine Ball-Sportart.
Zum Spielen braucht man Bälle aus Leder.
Und eine ebene, glatte Fläche.
Zum Beispiel in einer Sport-Halle.

Beim Boccia spielen 2 Mannschaften gegeneinander.
Frauen und Männer treten gemeinsam an.
Auch Menschen mit und ohne Behinderung
spielen miteinander und gegen einander.

Es gibt 6 rote Bälle für die eine Mannschaft
und 6 blaue Bälle für die andere Mannschaft.
Die Bälle kann man werfen und rollen
oder mit dem Fuß spielen.

Es gibt noch einen weißen Ziel-Ball.
Das ist der Ball auf den die Spieler zielen.
Der Ziel-Ball wird zuerst gespielt.
Dann werden die roten und blauen Bälle gespielt.
Das Ziel ist: der eigene Ball liegt so nah wie möglich am Ziel-Ball.

Boccia-Bälle auf einem Spiel-Feld.
Bild: VSG Gelsenkirchen
Wie spielen Menschen mit Behinderung mit?

Spieler, die den Ball nicht werfen oder schießen können,
verwenden verschiedene Hilfs-Mittel.
Zum Beispiel eine Rampe als Abroll-Hilfe.
Ein Assistent unterstützt den Spieler.

Boccia kann man in der Freizeit spielen
oder für Wettkämpfe trainieren.
Boccia wird zum Beispiel bei den Paralympics gespielt.
Das sind die olympischen Spiele für Menschen mit Behinderung.

Ein Boccia-Spieler mit Rampe und Spiel-Assistentin.
Bild: inklusivo e.V.