Heidi’s Gedichte für den Monat November 2020

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Hier drei Gedichte für den Monat November:

N o v e m b e r –
E i n d r ü c k e

Der November hat begonnen,
die letzten Blumen sind verblüht,
es ist ein Brausen hier und da,
der Herbst singt sein Lied.

Er fängt nun an zu Pusten,
die graue Tage spiegeln sich,
die Blätter fallen nieder,
die Bäume werden leer.


N E B E L – T A G E

Zaubernder Nebel
umschweben die Häuser.

Wieder werden die Bäume
von Herbsttagen entgleitet.

Nicht bang Geliebter mein,
die Süße schläft nicht mit den Bäumen ein.

Im Garten verlöschen wie Funken die Blumen.
Wie Spuk versinken die Gärten.   

Die Tage werden dunkel und scheu,
und Verliebte haben noch immer den Sommer im Blut.  

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Es gibt immer irgendwo einen Menschen,
der im Dunkeln geht und ein Licht sucht.
Trag also ein Licht in deinen Händen,
auch wenn du dich vielleicht verzehrst dabei.
Es ist besser als eine Kerze zu sein,
die niemals gebrannt hat.
 
Werde am Nachmittag 
meine Nase in die Sonne halten –
die Schönheit dieser Jahreszeit
genießen für den Augenblick –
das Laub auf den Straßen und Plätzen –
die Bäume ziehen sich zu ihrem Winterschlaf zurück –
ruhige Tage –
bis die Lust der Natur zurückkehren wird
und wieder kraftvoll zu blühen beginnt …

Heidis Gedicht zum Monat Oktober 2020

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Hier sind 2 Gedichte für den Monat Oktober:

B Ä U M E

Wer die Natur liebt,
liebt auch die Bäume.
Mitunter scheint mir,
sie stünden uns fast näher
als manches andere Leben,
als sprächen sie eine Sprache,
die dem,
der ihr
mit innerster Seele lauscht,
verständlich ist,
ohne sie
mit dem Verstand zu verstehen.

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Herbstnacht
Chrysanthemen –
weiß und bunt,        
sieh da –
dort blinkt der Mond,
es naht der Herbst –
mit Schritten.

Heidi’s Gedichte zum Monat September 2020

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Für den Monat September,
können Sie gleich zwei ihrer Gedichte lesen.

A D I E U

Die Koffer sind gepackt,
der Sommer sagt  Adieu.

Die Schwalben
haben wieder Fernweh.

Erstes buntes Herbstlaub,
gespeicherter Sommerhauch
des Abschieds.

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D U E T T

Heute treffen sich wieder
zwei Jahreszeiten
zu einem Duett!
Sommer und Herbst!

Wer jetzt wohl das Sagen hat,
dies wissen wir noch nicht.

Der Herbst zeigt
sein schönes Gesicht.
Er lächelt uns zu!

Wir sehen,
die Natur und die Zeit
bleiben nicht stehen!

Die ersten Blätter
fallen uns vor die Füße,
und es ist einem fast am Heulen.

Doch der Herbst zeigt uns
auch seine Güte.

Seine Farben.            
Er schüttelt seine Wundertüte.

Der Mensch
erntet die Früchte des Jahres..

Heidi’s Gedicht für den Monat August

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S O M M E R –  N A C H T

Die Klage schweigt am Abend –
das Korn neigt sich gar tief –
sieh da –
der rote Mohn.

Der Grillle Lied
erstirbt im weiten Feld.    

Nichts regt sich mehr
im Laub der Kastanien –
das Rascheln meines Kleides.

Die Kerze
still im Raum –

windstill –         
sternenlose Nacht …   

Heidi’s Gedicht zum Monat Juli

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Für den Monat Juli, gibt es sogar zwei Gedichte zu lesen.

 

T R O P F E N
Regentropfen tanzen im Wind.
Zarte Blüten trinken.
Die Natur erwacht aufs Neue.
… und Kräfte
werden wieder wahr …

 

L I C H T
Ein kleines Licht erblickt die Welt,
erwärmt uns Herz und Seele.              

Die Sonne kommt
und bringt Bewegung ins Sehnen.

Ein leises zartes Grüßen
legt sich bei mir ins Herz.

Von dir sind´s tausend Küsse,
ein Hauch zum Weiterblühen.

Heidi’s Gedicht zum Monat Mai

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Die Gedichte passen zum Monat Mai.

Lüsterner Mohn

Im Feld fast allein da wartet schon
– wolllustig lechzend – der rote Mohn
auf eine Biene oder auch Hummel
in ihrem pelzig schwarzgold’nen Fummel.

So gut er kann, spitzt er den Mund,
feuerrot glühend und komisch rund:
Zum Honig in die Blütenflügel fein
lässt er nur eine nach der anderen rein.

Die Bienen und Hummeln fliegen vorbei
und laden sich. Wo? An der Akelei…
Der Mohn allein, er merkt es schon,
es gibt wohl noch süßeres als roten Mohn…

Heidis Gedicht für den Monat März

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Die Gedichte passen zum Monat März.

Lauer Märzwind …

Märzwind,
du lauer –
verspätete Flocken,
sie jagen –

Die schwarze Erddecke
liegt da –
lebendige Finger,
sie graben –

Menschen,
die laufen –
wie die Tiere,
unruhig -.

Fern,
und immer näher –
rauscht
die Springflut –

Von Licht
geblendet  –
und Glück
durch strahlt.

Heidi’s Gedicht zum baldigen Frühling

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Das Gedicht ist über den Frühling, der bald kommen wird.

Tage

Es sind die frühlingshaften Tage,
da blüht die Welt in jeden Garten.

Kaum kann ich es erwarten
dich zu begehren
in schillernden Farben.

Mit vollem Schimmer scheint es,
heute ist der Himmel
besonders blau betupft.

Bald bist du wieder bei mir
dann  wird geküßt,
voll leidenschaft,
dass wir die Welt vergessen.

Heidis Gedicht für den Monat Februar

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Die Gedichte passen zum aktuellen Monat.

FLOCKENTANZ

Wie die weißen Flocken wieder fliegen
fühl  mich selbst im Wirbeltanze wiegend.

Dick und dichter das Gewimmel
wieviel Flocken braucht der Himmel
bis die Erde sich gefüllt-

Heidis Gedicht zum Nikolaus-Tag

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Das Gedicht zum Nikolaus-Tag:

Der Zauber
dieser stillen Zeit
fängt sich
im Kerzenschein.

Auf Tannenzweigen
und grünem Kranz
umwirkt er uns
im Flammentanz.

Und weihnachtlicher Glanz
zieht in unsere Herzen ein.

N I K O L A U S  – T A G

Der Tag ist grau.
Nur die roten Kugeln
im Glas erstrahlen.

Noch ist kein Weiß
auf den Straßen zu sehen.

Dezembertage.
Und der Winter
läßt auf sich warten.

Lass dir heute
etwas in den Schuh schieben …