EINE BROSCHÜRE FÜR DIE NACHBARSCHAFT IN CORONA-ZEITEN

Da der Bürgertreff „Gemeinsam im Kiez leben“ der Cooperative Mensch aufgrund der aktuellen Umstände leider geschlossen hat, haben wir uns überlegt, wie wir euch trotzdem weiterhin unterstützen können.

Wir haben für Sie eine Broschüre erstellt, die eine Sammlung und Zusammenstellung unterschiedlicher Informationen und Tipps ist.

Diese Sammlung kann in diesen besonderen Zeiten eine Hilfe, Ablenkung, oder Inspiration für die ein oder anderen sein.

Die Broschüre ist in 3 Abschnitte unterteilt.
Im ersten Teil geht es allgemein um den Corona-Virus.
Der zweite Teil beinhaltet: Tipps für unterschiedliche Menschen und Situationen.
Und im dritten Teil befinden sich vor allem: Beschäftigungs-Angebote und Ideen für zu Hause.

Denn Langeweile kann auch eine große Belastung sein. 

Die Broschüre können Sie hier herunterladen:

Mailversion: Broschüre für Nachbarschaft_Mailversion

Version zum ausdrucken: Broschüre für Nachbarschaft_Druckversion

Viel Spaß damit!

Wichtiger Hinweis: Schließung des Bürgertreffs!

Liebe Besucherinnen und Besucher des Bürgertreffs,

leider muss der Bürgertreff bis voraussichtlich 31. März 2020 schließen. 
Alle Kurse, Angebote und Veranstaltungen sind bis dahin abgesagt.
Wir möchten Sie darauf hinweisen,
dass die Mitarbeitenden des Bürgertreffs
weiterhin telefonisch oder per Email für Sie erreichbar bleiben.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Bürgertreff-Team

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Pressemitteilung

Donnerstag 12. März 2020

Maßnahmen zur Eindämmung des COVID 19 (Coronavirus)

Angesichts des sich weiter ausbreitenden Coronavirus COVID-19 hat der Pandemiestab es Bezirksamtes Lichtenberg in seiner heutigen Sitzung weitere Festlegungen getroffen, um dessen Ausbreitung einzudämmen.

Zum Schutz der Risikogruppe, ältere Menschen, sind kommunale Seniorenbegegnungsstätten für Besucherinnen und Besucher bereits geschlossen worden.

Kommunale kulturelle Einrichtungen in Lichtenberg, wie Bibliotheken, das Kulturhaus Karlshorst, Mies van der Rohe Haus, Galerien, Keramikatelier werden ab Freitag, den 13. März geschlossen.

Jugendfreizeiteinrichtungen und Familienzentren in Lichtenberg werden ab Montag, den 16. März geschlossen.

Die genannten Schließungen gelten vorerst bis Dienstag,
den 31. März 2020.
Ende März wird das Bezirksamt neu entscheiden.

Den Trägern der Stadtteilkoordination und von sozialen Treffpunkten wird ebenfalls die Schließung empfohlen.

Alle Veranstaltungen in bezirklichen Einrichtungen werden abgesagt. Die genannten bezirklichen Einrichtungen werden für die Öffentlichkeit geschlossen, sind aber jeweils telefonisch erreichbar.

Weitere Informationen:
Bezirksamt Lichtenberg
Liane Behrendt
Referentin des Bezirksbürgermeisters
Telefon: 030/90296 3302
www.lichtenberg.berlin.de
liane.behrendt@lichtenberg.berlin.de

Kurzbericht zur Aktion #MapMyDay im Bürgertreff

(Hinweis: dieser Text ist in schwerer Sprache geschrieben.)

Der Bürgertreff versteht sich als inklusiver Ort, Anliegen dieses Projektes ist es, Angebote zu schaffen, die sich an alle Nachbar*innen in deren Kiez – Alt-Hohenschönhausen – richten. Dabei ist deren Angebotsstruktur so gestaltet, dass auch Menschen, die z.B. auf Barrierefreiheit angewiesen sind, an Veranstaltungen und Kursen teilnehmen können.  Neben offenen Freizeitangeboten gibt es Veranstaltungen, Projekte und Kurse. Informations-Veranstaltungen und Beratung unterstützen das Empowerment der Zielgruppe.

In den Monaten September und Oktober lud der Bürgertreff – Gemeinsam im Kiez leben zu einer Mapping-Aktion ein:

Der Berliner Verein Sozialhelden e.V. entwickelte eine Straßenkarte (engl. map), die im Internet und als App verfügbar ist, welche als Werkzeug genutzt werden kann, um Menschen die Mobilität im Alltag zu erleichtern: Die sogenannte Wheelmap kann zum Finden von barrierefreien Orten benutzt werden.

Diese Karte wurde an drei Terminen als Instrument genutzt, um in Alt-Hohenschönhausen Orte zu markieren.  Markiert wird nach dem einfachen Ampelsystem:

  • Grün = Voll rollstuhlgerecht
  • Gelb = Teilweise rollstuhlgerecht
  • Rot = Nicht rollstuhlgerecht

Unmarkierte Orte sind grau gekennzeichnet und können von jedem schnell und einfach markiert werden.
Die so gemeinsam gesammelten Informationen sind frei zugänglich,
einfach zu verstehen und können jederzeit geteilt werden können.

Schon bei der Info-Veranstaltung Anfang September, bei der Interessenten eine Einführung in die Nutzung der Wheelmap erhalten konnten, wurde deutlich, welch eine Brisanz das Thema Barrierefreiheit für Rollstuhl-Nutzer*innen hat und dass nach wie vor großer Handlungsbedarf besteht, damit alle Menschen gleichberechtigt die Stadt und deren Infrastruktur erfahren können. Verschiedene Erfahrungsberichte wurden untereinander ausgetauscht und es fanden hitzige Diskussionen statt.

Während der drei Termine, die am Bürgertreff starteten und von wo aus die Nachbarschaft erkundigt wurde, konnten spannende und lehrreiche Erkenntnisse gezogen werden. An dieser Aktion waren insgesamt 10 Personen (4 Rollstuhlfahr*innen , 6 Fußgänger*innen als Assistenz) beteiligt.

Am ersten und am dritten Termin ging es – mit Smartphone, Maßband, allerhand Flyer und Infomaterial zur Wheelmap in die Konrad-Wolf-Straße. Dort befinden sich viele kleine Geschäfte, Cafés und Arztpraxen. Viele von ihnen haben allerdings Stufen vor ihren Geschäften und können somit von Rollstuhl-Nutzer*innen nicht besucht werden. Die Stufen verhindern aber nicht nur den Besuch eines solchen Ortes, sondern auch das Zustandekommen eines Dialogs. So konnten die teilnehmenden Rollstuhl-Nutzenden nicht für sich selbst sprechen, nur Mitarbeitende des Bürgertreffs, die die Stufen bewältigen können, konnten in direkten Dialog zu den Betreibenden und Angestellten gehen.

Der zweite Termin der im Allee Center in der Landsberger Allee stattfand zog die Erkenntnis mit sich, dass sich in den letzten Jahren einiges in Sachen Barrierefreiheit getan hat: das komplette Gebäude, welches Mitte der 90er Jahre erbaut wurde, ist barrierefrei zugänglich. Deutlich wurde aber auch, dass die einzelnen Geschäfte oft sehr eng zugestellt sind, was deren Besuch von Rollstuhl-Nutzenden erschwert und zeigt, dass auf deren Bedürfnisse nach wie vor mehr Rücksicht genommen werden muss. Auch der Besuch beim Storchenhof am zweiten Termin bestätigte diesen Eindruck.

Insgesamt konnten während dieser Aktion 35 Orte markiert und der Karte zugefügt werden  Davon sind 19 grün, 6 orange und 10 rot gewesen.

 

Kurze Eckdaten im Überblick:

  • Beteiligte Personen: insg. 10 (4 Rollstuhlfahr*innen , 6 Fußgänger*innen als Assistenz)
  • Raum/Gebiet:  Alt-Hohenschönhausen Süd (Konrad-Wolf-Str.; Allee-Center; Storchenhof; Landsberger Alle/Weißenseer Weg)
  • Es wurden insgesamt ca. 35 Orte markiert. (19 grün/ 6 orange/ 10 rot)

Kategorie/ Ort

Grün

Orange

Rot

Gesundheit/ Physiotherapie

1

1

1

Gesundheit/ Optiker

 

 

1

Gesundheit/ Arztpraxis

1

1

 

Gesundheit/ Sanitätshaus

1

 

 

Gesundheit/ Wellness

 

 

1

Läden

7

2

3

Kiosk

2

 

 

Cafés

 

 

2

Imbisse und Restaurants

1

 

2

Kultureller Ort/ Sozialer Treff

1

 

 

Unterhaltung

2

 

 

Frisörsalon

1

2

 

Reisebüro

2

 

 

Geldautomaten

 

1

 

Foto-Projekt “Kiez-Momente: Dinge, Menschen, Orte im Portrait”

Das Foto-Projekt ist im Rahmen der Stadt-Teil-Dialoge entstanden.
Die Stadtteil-Dialoge sind Veranstaltungen,
bei denen sich Menschen aus Lichtenberg, Politiker*innen und andere Menschen aus dem Kiez treffen können.
Dort gab es einen regen Austausch über Politik, Kunst und alles was den Bezirk betrifft.
In diesem Zusammenhang wurde auch das inklusive Foto-Projekt „Kiez-Momente: Dinge, Menschen, Orte im Portrait“ vorgestellt.

Bei dem Foto-Projekt haben Menschen aus dem Kiez mitgemacht. Es war ein inklusives Angebot des Bürgertreffs „Gemeinsam im Kiez leben“ und der Pinel gGmbH Hohenschönhausen.

An dem Foto-Projekt haben 10 Personen teilgenommen.
Die Teilnehmenden kommen aus verschiedenen Bereichen wie:

  • Beschäftigungs-therapeutische Bereich der Pinel gGmbH
  • Kunstgruppen des Bürgertreffs der Cooperative Mensch eG
  • Menschen aus der Nachbarschaft

Über einen Zeitraum von 3 Monaten haben die Teilnehmenden sich regelmäßig im Bürgertreff getroffen und unter Anleitung von Nick Grossmann (Fotograf) Bilder mit Einweg-Kameras aufgenommen.
Themen, die fotografiert wurden, sind zum Beispiel:

  • Straßenszenen
  • Besondere Momente und Orte
  • Geschichtlich relevante Orte
  • Kombination aus Natur und Architektur

Einige Fotos wurden im August 2019 im Rahmen der Stadt-Teil-Dialoge präsentiert und ausgestellt.
Jetzt suchen wir nach anderen Räumen und Organisationen,
die sich für die Werke unserer Künstler interessieren und ausstellen wollen.

Ausstellungskonzept:
Anzahl der Bilder:                                           20 Stück
Größe der gerahmten Bilder:                     60 x 80 cm
(mit Passerpartout )
Alle Bilder sind in Schwarz/Weiß.

Hallo Nachbarn

Am 14. Juni war beim Stadtteil-Zentrum Hohenschönhausen Süd
ein Nachbarschafts-Fest.
Das Fest hatte das Motto: Hallo Nachbarn.

Auch wir vom Bürgertreff waren an dem Fest.
Dort haben wir viele selbst bedruckte Taschen verkauft
und zusammen mit der Jugendkunstschule von Lichtenberg
ein offenes Atelier gehabt.
Dort konnten alle die Lust hatten
an einer Staffelei ein großes Bild malen.

Wir haben mit den Menschen aus dem Kiez gesprochen
und ihnen erzählt, was es im Bürgertreff für Angebote gibt.

Dialog inklusiv

Alle aus der Nachbarschaft waren im Mai eingeladen,
gemeinsam mit der Bezirks-Politik den Bürgertreff zu gestalten.
Die Veranstaltung fand im Rahmen der diesjährigen Stadtteil-Dialoge statt.

Wir haben die Menschen gefragt:
– Wie sieht für Sie der ideale Nachbarschafts-Treff aus ?
– Und wie können wir das gemeinsam mit der Bezirks-Politik verwirklichen?

Zu Besuch war auch der Bezirks-Bürgermeister von Lichtenberg.
Sein Name ist Michael Grunst.
Ihm haben wir gezeigt, was die Menschen aus dem Kiez sich vom Bürgertreff wünschen.
Und was wir bisher schon umgesetzt haben.

Wichtig waren dabei auch die Themen:
– Teilhabe,
– Inklusion
– und wie wir eine gute Nachbarschaft sein können

Zuerst haben wir einen Rückblick über die wichtigsten Ergebnisse unseres Zukunfts-Tages am 7. Dezember 2018 gegeben.
Am Zukunfts-Tag wurden mit Nachbar*innen und Interessierten folgende Fragen diskutiert:
1. Wie sieht der ideale Kiez-Treff aus?
2. Welche Angebote soll es im Bürgertreff geben?
3. Wie möchten Sie sich einbringen?
4. Wie können wir die Nachbarschaft noch besser erreichen?
Wir haben ganz viele tolle Ideen bekommen!

Am 21. Mai haben darüber gesprochen:
1. was seitdem passiert ist und umgesetzt wurde,
2. wie es weiter gehen könnte
3. was Sie sich heute wünschen
4. und was Sie vom Bürgertreff oder der Bezirks-Politik brauchen.

Wichtige Ergebnisse und Ergänzungen waren für uns zum Beispiel:
– die Angebote müssen zu späteren Uhrzeiten gemacht werden,
dann können mehr Menschen teilnehmen.

– der Bürgertreff braucht dringend neue Räume,
damit er sichtbarer und zugänglicher für alle Menschen wird.
– der Bürgertreff will stärker versuchen Barrieren in den Köpfen der Nachbar*innen abzubauen.
Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderung sollen abgebaut werden.
– wir wollen Wege finden die Vielfalt an Menschen und Angeboten im Kiez zu fördern.

Der Bürgertreff soll zu einem lebendigen inklusiven Treffpunkt für alle Bewohner*innen im Kiez werden.

Hier unsere kurze Foto-Dokumentation:
Was bisher umgesetzt wurde…

Tafel mit Notizen zur Überschrift: umgesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

Was gerade in Planung ist…

Tafel mit Notizen zur Überschrift: in Planung.

 

 

 

 

 

 

 

Worüber wir uns noch Gedanken machen …

Tafel mit Notizen zur Überschrift: ungeklärt.

 

 

 

 

 



Wir möchten uns bei allen bedanken,
die uns uns Ideen und Anregungen gegeben haben
und die mit uns den Kiez bunter und inklusiver gestalten wollen!

Demo 5. Mai 2019

Auch der Bürgertreff Cooperative Mensch war dieses Jahr wieder am 5. Mai am europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in Berlin dabei.
Das Motto: #MissionInklusion: Die Zukunft beginnt mit dir.
Wir hoffen dass sich nächstes Jahr noch mehr Leute der Demo anschließen und mit protestieren. Denn ist ist noch viel zu tun !

Foto auf die große Demonstration von hinten.
Bei der Demonstration.

 

Foto von der Kundgebung. Vor einer überdachten Bühne stehen viele Menschen mit Blick zur Bühne.
Bei der Abschluss-Kundgebung der Demontration.

Ausstellung zum 5. Mai

Eröffnung der Foto-Ausstellung zum 5. Mai im RBO

Am 13. Mai hat die Vernissage – Eröffnung der Foto-Ausstellung zum 5. Mai im RBO (Roberto – Begegnungsstätte im Haus der Generationen) stattgefunden.
Die Fotografin Mechthild Heil-Augustin hat viele Fotos vom Aktionstag gemacht, die im RBO ausgestellt wurden.
Es waren viele Gäste und Akteur*innen des Aktionstages, sowie der Bezirks-Bürgermeister Michael Grunst anwesend.

Der Generationenchos FröSi singt vor Publikum.

Drei Bilderrahmen mit Fotos der Ausstellung hängen an einer Wand.

Ein gerahmtes Foto zeigt einen älteren Herren, der eine Schablone für die Sprühaktion vorbereitet.

Ein gerahmtes Foto mit einem Mann, der mit Hilfe einer Schablone etwas an das Trafo-Häuschen sprüht.

Drei Bilder der Fotoausstellung hängen an einer Wand.Fotos: Amélie Sarramagnan

Kurzbericht zum Aktionstag

Kurzbericht über den Aktionstag

Am 5.Mai war der „Europäischen Protest- und Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“.
Dafür wurde am 6. Mai an das Trafo-Häuschen am Rathaus Lichtenberg, Forderungen der Lichtenberger Anwohner*innen und Vereine an die Politik und Gesellschaft gesprüht.

Das Motto in diesem Jahr war :
#MissionInklusion: die Zukunft beginnt mir dir.

An dieser Aktion waren viele Lichtenberger Träger, Vereine und Bürger*innen beteiligt.
Sie wurden künstlerisch von den Studierenden der Jugendkunstschule von Lichtenberg unterstützt und begleitet.
Die Schablonen dafür wurden bereits vorher in einem Workshop zusammen mit Studierenden der Jugendkunstschule Lichtenberg vorbereitet.

Ein Gedicht, Symbole oder Forderungen wie zum Beispiel:
„Nicht alle über einen Kamm scheren!“ ,
oder „INKLUSION — Geld darf nicht ausgrenzen“
wurden an das Trafo-Häuschen gesprüht.
Auch wir vom Bürgertreff waren da und haben viele unterschiedliche kleine Menschen gemalt.

Musikalisch begleitet wurde das Fest von dem Generationenchor FröSi.

Das bunte Trafo-Häuschen mit Blick auf zwei EckenEine aufgemalte vielfältige Menschenkette auf buntem Hintergrund.

 Bunter aufgesprühter Schriftzug: Respekt.

Aufgesprühter Spruch und buntem HIntergrund: Nicht alle über einen Kamm scheren.

Gemaltes BIld mit der Abbildung von Europa, Eurozeichen und einer Brücke. Es steht daneben: Geld darf nicht ausgrenzen.

Eine aufgesprühte Rose und darunter das kurze Gedicht:Schneeflöckchen läuten den Frühling ein. Die Sonne betupft die zarten Blütenblätter. Ein erster Gesang im Geäst der Bäume.Fotos: Amélie Sarramagnan