Referenzen

#IWgR2024 Kurzfilmabend – Erst Nachts konnten wir traurig sein

Danke für den tollen Kurzfilmabend am 14.3.2024! Es hat uns gefreut, dass so viele Leute dabei waren und sich für die Filme interessiert haben – der Bürgertreff war rappelvoll.

Zusammen mit dem Film-Projekt „Dreh’s Um“ haben wir vier Kurzfilme gezeigt, die uns einen spannenden Einblick in das Leben der Deutsch-Vietnamesischen Gemeinschaft hier in Lichtenberg gegeben haben. Ein großes Dankeschön geht an die Filmemacher*innen, die am Ende Fragen aus dem Publikum beantwortet haben.

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Die Veranstaltung wurde von Demokratie Leben finanziell unterstützt und fand im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt.

Junger Filmemacher aus Berlin-Lichtenberg

Kurz vor unserem Kurzfilmabend „Erst nachts konnten wir traurig sein“ am 14. März 2024 erschien ein Artikel über Huy Nguyen im Tagesspiegel, welcher beim Kurzfilmabend bei uns war um Fragen zu beantworten. 

„Nächste Station: Internationales Filmfestival in Vietnam

Huy Nguyen will Geschichten erzählen, die bislang unsichtbar waren – etwa die seiner Eltern, die einst als Vertragsarbeiter in die DDR kamen. Sein erster Film läuft gleich auf großer Bühne.“

Von Dominik Lenze
12.03.2024, 08:19 Uhr
Der ganze Artikel unter Junger Filmemacher aus Berlin-Lichtenberg: Nächste Station: Internationales Filmfestival in Vietnam (tagesspiegel.de)

Flohmarkt im Bürgertreff

Am 2. Februar 2024 fand im Bürgertreff der allererste Flohmarkt statt!
Mit vielen bunten Ständen, leckerem Kuchen und viel guter Laune! 🥳

Vielen Dank an die vielen Besucher*innen und euer Interesse. Und natürlich an unsere tollen Verkäufer*innen. ☀️

Eine Fortsetzung wird bestimmt folgen!

Foto-Ausstellung im Bezirksamt Lichtenberg

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Pressemitteilung vom 23.01.2024. Der Lichtenberger Bürgertreff „Gemeinsam im Kiez leben“ der Cooperative Mensch eG zeigt ab Dienstag, 30. Januar 2024 die Ergebnisse des Fotografie-Projekts „Kiezmomente“ im Rathaus Lichtenberg in der Möllendorffstraße 6, 10367 Berlin. Alle Interessierten sind eingeladen, die Ausstellung in den Fluren der ersten und zweiten Etage des Rathauses zu besuchen. Sie ist bis zum 7. März 2024 montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr zu sehen.

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Der Fotograf Nick Grossmann gestaltete und leitete im Jahr 2019 das Projekt, an dem Menschen mit und ohne Behinderungen im Rahmen der Stadtteildialoge Hohenschönhausen Süd teilnahmen. Die über einen Zeitraum von drei Monaten entstandenen Schwarz-Weiß-Aufnahmen zeigen die Vielfalt von Hohenschönhausen aus neuen Blickwinkeln. Die Teilnehmenden nutzten Einweg-Kameras, um ihre Perspektiven auf die alltägliche Umgebung festzuhalten. Die Momentaufnahmen bilden Straßenszenen, die Natur und die Architektur eines Stadtteils im stetigen Wandel ab.

Fotografie-Ausstellung „Kiezmomente“ im Rathaus Lichtenberg zu sehen – Berlin.de


Workshop: Nein heißt Nein! Ich und meine Grenzen

Auf dem Bild zu sehen ist eine junge Frau. Im Hintergrund ist eine angebeamte PowerPoint Seite zu sehen. Auf dieser steht: Nein heißt Nein! Ich und meine Grenzen!
Am 12.12.2024 hat der Workshop „Nein heißt Nein! Ich und meine Grenzen“ bei uns im Bürgertreff stattgefunden. Um den Workshop so inklusiv wie möglich zu gestalten, hat dieser in Einfacher Sprache stattgefunden und wurde in die Deutsche Gebärdensprache (DGS) verdolmetscht. In dem Workshop wurden Fragen beantwortet wie: Was sind Grenzen eigentlich? Wie erkenne ich meine Grenzen? Wie kann ich meine Grenzen anderen zeigen und warum ist es wichtig die eigenen Grenzen zu kennen?

Filmvorführung „Die Feuerprobe“ von Erwin Leiser


Am 14. November 2023 lief „Die Feuerprobe“ von Erwin Leiser.

„Worte können leicht vergessen werden, aber Bilder dieser Art vergisst man eben nicht.“ – Das ist ein Ausschnitt aus einem Zitat (Im Video zu hören) des jüdischen Regisseurs, der vor seiner Flucht vor den Nazis in Hohenschönhausen lebte.

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Sein Film zeigt Bilder und Interviews mit Zeitzeugen der Novemberprogrome 1938 und der Judenverfolgung im Nationalsozialismus.

Wir wollen uns bedanken, dass so viele interessierte und bewegte Besucher*innen da waren, um sich gemeinsam zu erinnern und nach dem Film auszutauschen.

Ein großes Dankeschön gilt André Wartmann, dem Antisemitismusbeauftragten des Bezirks Lichtenberg, mit dem wir diese Veranstaltung im Rahmen der Bildungs -und Aktionswochen gegen Antisemitismus der Amadeo-Antonio-Stiftung ausrichten konnten. Danke auch André für das Beantworten der vielen Fragen und der tollen Moderation. Herzlichen Dank an den Kulturwissenschaftler und Journalisten Robin Becker, der uns so umfangreich in den Abend eingeführt hat.
Und nicht zuletzt geht ein großer Dank an unsere Gebärdensprachdolmetscherin.

#keinvergessen#niewieder#niewiederistjetzt#gegenjedenantisemitismus#gemeinsamgegenantisemitismus
#amadeuantoniostiftung#bürgertreffgemeinsamimkiezleben#lichtenberg#hohenschönhausen#lichtenberg#inklusion

Inklusives Sommerfest im Bürgertreff

 

Sonne, blauen Himmel, Würstchen vom Grill, gute Mukke und nette Gesellschaft – viel mehr braucht es nicht für ein gelungenes Sommerfest.

Und genau so haben wir am zusammen mit ca. 50 Besucher*innen am vergangenen Donnerstag, dem 7. September 2023, einen der letzten schönen Spätsommer-Tage auf der Wiese im Hof genossen.

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Vielen lieben Dank an alle, die dabei waren und unterstützt haben. Das war ein feines Fest! Danke auch an den Kiez Fond in Lichtenberg, welcher das Fest mit finanziert hat.

Kombi-Ausstellungs-Eröffnung mit Irmela-Mensah Schramm + Dr. Gesine Lötzsch (Die Linke)

Berliner Woche Logo



Eine Doppelausstellung, mit der die Menschenrechtsaktivistin und Künstlerin Irmela Mensah-Schramm einen Einblick in ihr Wirken gibt, ist bis zum 12. November im Bürgertreff „Gemeinsam im Kiez leben“ zu besichtigen.

Nachdem im Bürgertreff an der Schöneicher Straße 10a bereits seit Juli ihre Ausstellung „Hass vernichtet“ zu sehen ist, zeigt Irmela Mensah-Schramm nun auch „Überzeichnet – den Nazis entschieden entgegengemalt“.

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Die 77-Jährige ist bundesweit dafür bekannt, dass sie rassistische und antisemitische Aufkleber und Graffiti in ganz Deutschland entfernt, übermalt oder überklebt. Die erste rechtsextreme Propaganda entfernte sie 1986. Und sie blieb dabei, seit nunmehr 37 Jahren. Seit 1991 dokumentiert sie die unentgeltliche Tätigkeit, fotografiert Aufkleber und Schriftzüge vor und nach dem Übermalen oder Überkleben. Die Nachweise der von ihr entfernten rechtsextremen Propaganda umfassen inzwischen über 125 Ordner.

Hassbotschaften einfach übermalt: Doppelausstellung der Aktivistin Irmela Mensah-Schramm – Alt-Hohenschönhausen (berliner-woche.de)

Kino für alle – Die Kinder der Utopie

Am 21.8.2023 wurde der dritte Film im Rahmen der Kino-für-Alle-Reihe gezeigt. Der Film handelt von Erfahrungen von Personen, welche eine inklusive Schule besucht haben

Im Vorfeld des Filmes wurde eine Podiumsdiskussion veranstaltet, an welcher der Vorstand von Neues Berlin und wir vom Bürgertreff teilgenommen haben.

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Dabei wurde unter anderem aufgezeigt, wie sich Barrieren auf das Leben der Betroffenen auswirken. Außerdem wurden persönliche Erfahrungen mit Inklusion während unserer Schulzeit ausgetauscht. Danke an alle Nachbar*innen, die trotz der etwas kälteren Sommernacht und einigen Stechmücken dabei waren.

#IWgR2023 Fotoaktion im Bürgertreff

Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2023 haben wir Nachbar*innen gebeten mit ihrem Gesicht ein Statement gegen Rassismus zu setzen. Am Ende ist eine super schöne Zusammenstellung aus vielen Bildern entstanden. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben!

Wir sind gemeinsam gegen Rassismus – für Menschenrechte und Vielfalt! Die ganze Reihe könnt ihr auf unserem Instagram- Account ansehen Bürgertreff – Gemeinsam im Kiez leben (@buergertreff_cooperativemensch) • Instagram-Fotos und -Videos

5. Mai 2023 EUROPÄISCHER PROTESTTAG ZUR GLEICHSTELLUNG VON MENSCHEN MIT BEHINDERUNG

Auf dem Bild zu sehen sidn zwei Frauen. Sie halten jeweils ein Schild in der Hand. Auf dem einen steht: Inklusion leben statt nur reden. Auf dem anderen steht: Für eine Zukunft ohne Barrieren

Gemeinsam mit der Bezirksamt für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen waren wir am 5. Mai 2023 bei der großem Demo am Brandenburger Tor. Das Motto für das Jahr 2023 lautete „Zukunft barrierefrei gestalten“. Im Jahr 1992 wurde dieser Tag von den Interessenvertretungen Selbstbestimmt Leben Deutschland (ISL) in das Leben gerufen.

8. März 2023 – Internationaler Frauentag

Auf dem Bild zu sehen sind drei Frauen. Sie stehen hintereinander und heben eine Kampffaust.

Am 8. März ist Internationaler Frauentag. Schon im März 1911 – also vor mehr als 100 Jahren – gingen Frauen zum ersten Mal für Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen und die Emanzipation als Arbeiterinnen auf die Straße. Zehn Jahre später wurde der Frauentag auf den 8. März gelegt.
 
Wir feiern heute die bisherigen Erfolge der Frauenrechtsbewegung. Gleichzeitig möchten und müssen wir unseren Blick darauf richten, wofür Frauen auch nach über einem Jahrhundert weiterhin kämpfen müssen. Ein paar Beispiele:

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Gleiche Bezahlung:
Bis heute verdienen Frauen in Deutschland im Schnitt 18% weniger als Männer. Diese Diskriminierung ist so hartnäckig, dass sie einen eigenen Begriff hat: Gender Pay Gap. Gründe dafür sind unter anderem, dass Frauen häufig in schlechter bezahlten Berufen arbeiten oder seltener Führungspositionen erreichen.
 
Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen:
Frauen werden immer noch häufig Opfer von Gewalt. Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen, dass jede dritte Frau in Deutschland im Laufe ihres Lebens physische oder sexualisierte Gewalt erlebt. Bei jeder vierten Frau ist der Täter der Partner oder Ex-Partner. Auf das Jahr gerechnet wird in Deutschland fast täglich eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner ermordet.
 
Schluss mit dem Sexismus:
Frauen erleben im Alltag häufig Sexismus. Dazu gehören z.B. anzügliche Kommentare, Kommentare über ihr Aussehen, Sexualisierung, Drohungen und Beleidigungen bis hin zu Stalking, Vergewaltigung und Mord.
 
Wir fordern ein Ende der patriarchalen Strukturen!
Das sind nur drei Beispiele für Ungerechtigkeiten und Ungleichbehandlung von Frauen, weswegen wir alle weiterhin gefordert sind, uns am 8. März – und darüber hinaus zu jeder Zeit – zu solidarisieren, um für Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und gegen patriarchale Strukturen zu kämpfen!

Lichtenberger Frauen*woche 2023

Gestern wurde die Frauenwoche Lichtenberg eröffnet. Diese hat vom 6. – 10. März 2023 stattgefunden. Frauen mit Behinderungen werden häufig mehrfach diskriminiert. Anlässlich des Frauentages fordern wir mehr Teilhabe, mehr Anerkennung und mehr Gleichstellung.

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In diesem Rahmen hat bei uns ein Vortrag zum Thema „Kinderwunsch und Behinderung – was, das auch noch?“ In diesem Vortrag mit anschließendem Austausch berichtet Svenja Steinke von ihren Erfahrungen und Hürden im Kampf um ein Pflegekind. Entlang ihrer persönlichen Geschichte zeigt sie auf, wie vorurteilsbehaftet der Kinderwunsch von Menschen mit Behinderungen auch heute noch behandelt wird. Gefördert wurde dieser vom Frauen*beirat Lichtenberg und Familienfreundlich Lichtenberg

25.11.2023 – Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen*

Heute ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen*.Viele Frauen* erleben alltäglich Gewalt. Das muss aufhören!

Darauf wollen wir aufmerksam machen und ein Zeichen dagegen setzten. Hier gibt es Hinweise auf Hilfeseiten die Betroffene, Angehörige oder Freund*innen unterstützen:

https://www.hilfetelefon.de/ (bundesweit)
https://www.big-hotline.de/ (für Berlin)
https://www.frauenhaus-suche.de/ (bundesweit)

Sprecht uns auch gerne im Bürgertreff an. Wir haben Infomaterialien vor Ort und vermitteln gerne weiter!#schweigenbrechen…

Online-Workshop mit Franka Frei:
Periode ist politisch!

Franka Frei ist Autorin der Bücher: „Periode ist politisch! Ein Manifest gegen das Menstruationstabu.“ und „Krötensex“.
Passend zu unserem Erfolg, unseren Antrag
„freien Zugang zu Periodenartikeln in Lichtenberg“
in der BVV durchgekriegt zu haben,
wird uns Franka Frei erklären,
woher das Menstruationstabu kommt
und warum wir das dringend abbauen sollten.
Wer ihr Buch schon gelesen hat, weiß, dass sie das auf eine sehr witzige Art macht.

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Franka Frei war am 16. Juni 2022 bei uns im Bürgertreff.

Aktionstag 5. Mai 2022: Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!

Auf dem Bild steht: barrierefrei wär ich dabei!

Unsere Lebenswelt ist längst nicht „designed for all“. Das bedeutet:
Einige Menschen stoßen in ihrem Alltag regelmäßig auf Barrieren,
die sie an einer selbstbestimmten Teilhabe
an Aktivitäten des täglichen Lebens hindern.
Selbstbestimmung und Teilhabe sind Menschenrechte.
Menschen mit Behinderungen werden sie
durch die nicht Einhaltung von Richtlinien für Barrierefreiheit verwehrt.

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Auf diesen Miss-Stand hat eine Gruppe engagierter Lichtenberger Akteur*innen
zusammen mit dem bezirklichen Beirat von und für Menschen mit Behinderungen
und der Bezirksbeauftragten, Daniela Kaup,
anlässlich des europäischen Protesttages
für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen
am 5. Mai 2022 mit einer gemeinsamen Aktion
im Lichtenberger Rathaus-Park aufmerksam gemacht.

Annabel in Amt und Würden

Interview von 12/2021

Unsere Kollegin Annabel mischt im Bezirk mit. Im Ausschuss für Inklusion und Gleichstellung der BVV, im Beirat von und für Menschen mit Behinderungen und in der AG Faire Periode. Wir haben ihr dazu ein paar Fragen gestellt…

Du bist nun seit einigen Wochen Bürgerdeputierte im Ausschuss für Inklusion und Gleichstellung der BVV und stellvertretende Vorsitzende im Bezirksbeirat von und für Menschen mit Behinderungen. Was motiviert dich für deine Ämter?

Im Beirat bin ich schon seit 2018 berufenes Mitglied.

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 Dort hat sich eine gute Zusammenarbeit ergeben, auch mit der Bezirksbeauftragten. Unser gemeinsames Ziel ist es, die UN-BRK auf lokaler Ebene umzusetzen. Dafür möchte ich mich gerne weiter engagieren. Als ich gefragt wurde, ob ich mich als Vorstandsmitglied aufstellen lassen will, habe ich die Chance genutzt. Denn ich möchte meine Ideen noch aktiver einbringen. Für das Amt der Bürgerdeputierten habe ich mich selbst beworben. Durch mein Engagement für die Initiative „Faire Periode“ habe ich gemerkt, dass man Dinge aktiv gestalten und Missstände ändern kann, wenn man sich einbringt. Politik hat mich schon immer fasziniert. Aber ich kann mich nicht zu 100% einer Partei zuordnen. Da habe ich mich gefreut, als Bürgerdeputierte auch parteilos „mitspielen“ zu können.

Was möchtest du in diesen Gremien bewegen?

Ich möchte Ungerechtigkeiten aus der Welt schaffen. Das ist meine Motivation. Mich bewegt es sehr, dass Menschen immer noch von Teilhabe ausgeschlossen werden. Gerade auch auf kommunaler Ebene. Ich setze mich dafür ein, den LiveStream der BVV Lichtenberg bzw. einige Ausschüsse auch in Deutsche Gebärdensprache zu dolmetschen bzw. untertiteln zu lassen, damit auch taube Menschen an der kommunalen Politik teilhaben können. Dazu gibt es schon eine Beschlussvorlage, die dann hoffentlich auch umgesetzt wird.
Für den Beirat wünsche ich mir, ihn so gestalten zu können, dass da auch Selbstvertreter*innen eine Stimme bekommen können. Also sie zu empowern und sie merken zu lassen, dass wir als Beirat einiges ausrichten können. Dazu gehört es in Pandemiezeiten auch, sich Lösungen auszudenken, wie man Menschen mit in die digitale Welt nimmt, die eigentlich nur offline unterwegs sind. Es geht uns auch darum, innerhalb des Bezirksamtes zu sensibilisieren, damit auch das nach und nach inklusiver wird. Dafür braucht es aber natürlich sehr viel Geduld.

Die Mitarbeit in politischen Gremien und Strukturen kann recht speziell sein. Was hat dich bisher…

…überrascht: wie viel man doch erreichen kann, wenn man den ersten Schritt gemacht hat.
…überzeugt:
…amüsiert: wie schon im kleinen, im Bezirk, großes Machtgehabe ausgespielt wird.
…aufgeregt: dass man bestimmte politische Meinungen leider ernst nehmen muss, weil deren Vertreter*innen demokratisch gewählt worden sind. Auch wenn die Meinungen wirklich teilweise abstrus sind!

Du engagierst dich auch in der AG Faire Periode. Was gibt´s da Neues zu berichten?

Wir bringen nun endlich nach einiger Verzögerung die angeschafften Automaten an. Das heißt: Ab dem 9. März hängen elf Automaten an öffentlichen Orten in Lichtenberg. Die Automaten sind ungefähr so groß wie ein Din A4 Blatt. Sie passen also optimal in jedes WC. Mittlerweile gibt es sie auch in vielen Farben. Unser Bezirk ist berlinweit der erste Ort, an dem das passiert. Das macht uns sehr stolz und ist ein guter erster Schritt in Richtung unseres eigentlichen Zieles: In jedem öffentlichen Gebäude sollte selbstverständlich so ein Automat hängen. Schließlich wird ja auch Seife in jeder Toilette zur Verfügung gestellt. Wir sind in jedem Fall gespannt wie die Automaten angenommen werden.
Für die Aufklärung über ihren Sinn, Zweck und Inhalt konnten wir eine tolle Designerin und Illustratorin gewinnen, die uns Plakate und Flyer entworfen hat. Insgesamt möchten wie das Thema „Menstruation“ enttabuisieren und normaler zu machen. Dafür werden wir noch weitere Plakate entwerfen.

 Außerdem sind wir mit der AG Faire Periode nominiert für den Lichtenberger Frauenpreis. Das an sich macht mich schon stolz und ich freue mich, dass unsere Arbeit so eine Wertschätzung erfährt. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert. Davon könnten wir vielleicht einen Workshop anbieten zur Aufklärungsarbeit oder noch mehr Öffentlichkeitsarbeit finanzieren.

Mehr Infos zu den Automaten und der AG Faire Periode findet ihr hier:
Informationen zur AG Faire Periode auf unserer Webseite: AG Periodenarmut Lichtenberg | Bürgertreff – Gemeinsam im Kiez leben (gemeinsam-im-kiez.de) 
Projektseite Periodically: www.periodically.de 
Instagram-Account der Initiative Faire Periode: Faire Periode Lichtenberg (@faireperiode) • Instagram-Fotos und -Videos

# Berlinsolidarisch
Trägererklärung gegen rechte Hetze

Plakat mit Bürgertreff-Logo un Berlin solidarisch- Kampagne

Mit Sorge beobachteten wir,
dass gerade in Wahlkampfzeiten 2021
die Würde und Gleichheit aller immer wieder missachtet wird
Rassistische und diskriminierende Klischees werden bedient,
Hetze gegenüber ganzen Bevölkerungsgruppen verbreitet
und unter anderem das Recht auf Selbstbestimmung in Abrede gestellt.

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Viele Verein und Träger positionierten sich
gegen diese rechte Hetze und unterzeichneten die Trägererklärung.

„Inklusion im Kiez“ – Gesprächsrunde zum Protesttag für Inklusion

Am 07. Mai 2021 lud der Treffpunkt Heinrichstraße e.V. Bürger*innen und Politiker*innen aus dem Stadtbezirk ein und diskutierten über konkrete Herausforderung im Bezirk bzw. Kiez. Claudia Engelmann (Mitglied der BVV – DIE LINKE), Martin Schaefer (Bezirksstadtrat f. Schule & Öffentliche Sicherheit/ CDU), Daniela Kaup (Bezirks-Beauftragte für Menschen mit Behinderung Lichtenberg), Felix Heilmann (inklusives Jugendparlament Lichtenberg) und Annabel Haas-Krahé (Projektleitung vom Bürgertreff „Gemeinsam im Kiez leben“der Cooperative Mensch eG).

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Die Veranstaltung moderierte Pastor Thorsten Schacht. 

Burhard Fabian und Bruno Bose spielten im Anschluss ein jazziges Konzert.
Deutlich wurde, dass wir uns noch auf einem langen Weg unterwegs sind.
Dabei ließe ich Inklusion auch „ganz einfach“ machen!
Oftmals sind es unser Scheren im Kopf oder einseitigen,
eingefahrenen Perspektiven. Menschenrecht vor Denkmalschutz!
Inklusion nicht nur an einem Tag, sondern 365 Tage im Jahr.
Wir bleiben im Gespräch!
 YouTube – Talkrunde & Konzert am 07.05.
Das Projekt wurde mit 4.888,44 € durch die Aktion Mensch gefördert.